Filme

VITA

Wenn alle Fotos auf denen ich zu sehen bin,mit einer durchschnittlichen Verschlußzeit von 1/80 secaufgenommen wurden,

dann dauert mein Leben genau 5 sec. Prädikat „besonders wertvoll“ (FBW)

Werkstatt Ehrlich

Die Betrachtung von Handarbeit, Betrachtung eines Handwerks. Ein Film über die letzte Silbergießerei und das Ende einer Ära. Fünfzig Jahre arbeitete Erwin Ehrlich in seiner Werkstatt. Jetzt gibt es hierzulande keinen Silbergießer mehr.

FBW:Prädikat „besonders wertvoll“Kurzfilm des Monats (Juni 2005)

Vlado Vlado

„Vlado Vlado“ ist ein experimentelles Portrait über den Avangadisten Vlado Kristl. „Sprühend von Lust und Spaß und Laune wildert der äußerst kurzweilige Film im Gehege des Meisters, der in seinen Film so kratzbürstig sein kann wie es die eigens komponierte Filmmusik und all die kompilierten Geräusche und Töne vorexerzieren. Bunt und ganz im Geiste des Gewürdigten purzeln Fotos, schwarzweiße und kolorierte Bilder, Zeichnungen, Kritzelein und Dokumente durcheinander…“ (FBW)

FBW:Prädikat „besonders wertvoll“

Taubentage

Der Film handelt vom „Geschäft der Tauben“. In assoziativer Form sind Bild und Text aufeinander bezogen, die Montage verwebt Sprachpoesie und visuelle Dynamik. Durch die Mischtechnik – Fotografie, Film und Malerei – entstehen kaleidoskopartige Miniaturen, verdichten sich reale Motive zum Ornament. Die Polyphonie der Sprache erzeugt ein Gewebe aus Klängen und Blicken. Jeder Flügelschlag strukturiert neue Momente, lässt kleine Geschichten anklingen: Vom Unterwegssein und vom Heimkommen …

FBW:Prädikat „wertvoll“

 

Grüsse aus Brügge

Welche Blicke treffen? Welche Bilder bleiben? Eine spielerische Reflexion über das Schauen, die Flüchtigkeit. Eine Stadtansicht von Brugge, ein Postkartenfilm. „Der wagemutige Kurzfilm verschiebt dazu den Blick auf die Stadt mit ihren Grachten, gotischen Fassaden und Brücken. Der Film zeigt Menschen beim Staunen, Glotzen, Träumen, lässt selbst seine Blicke schweifen. Der Schnitt reflektiert diese Blick-Momente, beschleunigt und verlangsamt, ruckelt und schiebt …“ (FBW)

 

 

Wellen ohne Wind

Ein Film über die Sehnsucht und das Fernweh, aufgenommen in Hamburg. Präsentiert in Form von Ansichtskarten. Ansichtskarten sind Karten ohne Ansicht. Sie bilden ab, sehen aber nicht. Medium der Alltage, Ausdruck kleiner Freuden, Trivial und unsterblich. Der Ton besteht aus Variationen mit Sopran und Posaune des Liedes von Brahms „Sehnsucht“ op14 Nr.8

FBW: Prädikat „besonders wertvoll“

 

Jiku

So viele Dinge
Ruft ins Gedächnis mir
Die Kirschblüte.
Bahô

Das Video entstand im April 99 in Tokyo zur Zeit der Kirschblüten. Jiku bedeutet Bilderrolle, Achse. Von den japanischen Bilderrollen inspiriert, habe ich meine Eindrücke über Tokyo fotografisch festgehalten und sie ins Video transformiert. Der Ton ist von einer Spieluhr, ein altes japanisches Lied über die Kirschblüten. Der Inhalt: Die Vergänglichkeit der Schönheit. Fotografische Impressionen über eine große Stadt, Menschen und Kischblüten.

 

Memoria

Ein Film über Vergessen und Erinnern, festgehalten mit Stills und bewegten Bildern. Die Musik ist eine Improvisation auf und über die Bilder des Komponisten Joachim Bärenz. „Der Film weckt poetische Gefühle, birgt ein reiches Potential an Emotionen, Gedanken und individuellen Assoziationen. Die Fotos sind stark, das Timing ist hochinteressant.“ (FBW)

FBW: Prädikat „besonders wertvoll“

 

Sonntagsspaziergang

Ein Sonntagsspaziergang im „schönen Bayernland“, mit 360 Grad Panoramablick in Ansichtskartenästhetik.

„Diese Landschaft musst du im Herzen spürn, sonst wirst du’s nie errat’n.“

 

 

Vienna

Net das ich’s tun würd, aber wie ich`s tun würd…“

Ein Film über den Charme des Freitodes in Wien. Eine Frau denkt über diverse Varianten des Freitodes nach – bequeme, spektakuläre, herkömmliche, besonders effektive – während die Kamera in Höhe der Aufgebahrten über den Friedhof streift. Vorbei an Grabsteinen, durch Gesträuch und Pflanzen. Verliebt sein in die schöne Leich, in das Sterben als Form des gekonnten Abschieds. Der Film macht den Hang zur Nekrophilie als wienerische Lebensform intensiv erfahrbar.

FBW: Prädikat „wertvoll“

 

 

Ruth Less May – Fotografin

Ein ironisches Portrait der verschollenen Fotografin Ruth Maria
Lessberger, die unter dem Künstlernamen Ruthless May mit ihren
verstörenden Bildern von den Marginalien des Lebens für Furore sorgte.
Ihrer unbequemen und kompromisslosen Art und ihrer zunehmend manischen
Beschäftigung mit Wunden, Schmutz und Zerstörung hielten jedoch weder
der Kunstbetrieb noch die Öffentlichkeit lange stand: R. M. verschwand
spurlos von der Bildfläche.
Prädikat besonders wertvoll Kurzfilm des Monats (2015)

 

 

Püppi von Schmidt – Malerin

‚Schund‘, der zweite Teil der Trilogie ‚Drei Aspekte der Kunst‘, befasst sich mit der eigenwilligen „Malerin“ Püppi von Schmitt; die sich selbst – anders als die Kunstwelt – als untalentierte Dilettantin betrachtet und anhand ihrer hingepfuschten „Werken“ zu beweisen sucht, dass Kunst heutzutage nicht ist „was einer kann, sondern was er dem Käufer einbringt. Auch wenn es keine Kunst ist.“ Bei einem Kunstmarkt, der nach den Gesetzen der Aktienspekulation funktioniert, kann sie mit ihrem Anliegen nur scheitern.

Minerva

Das Unglück als Voraussetzung für den Schöpfungsakt:in Schmerz – dem letzten Teil der Trilogie ‚Drei Aspekteder Kunst – wird am Beispiel der Bildhauerin Minervader Zusammenhang zwischen Leid und Kunst auf ironische,manchmal schwarzhumorige Art beleuchtet.

 

Schiffbruch

Was man aus dem Schiffbruch rettet, ist Gewinn.

FBW: Prädikat wertvoll